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  Schiefer gewinnt an Boden
Veröffentlichung: 09.01.2008

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Foto: BHW Bausparkasse / Magog GmbH

Er war etwas in Vergessenheit geraten, doch jetzt erlebt ein traditionsreicher Baustoff sein eindrucksvolles Comeback: Schiefer. Insgesamt werden in Deutschland pro Jahr mehr als 4,1 Millionen Quadratmeter des schimmernden Urgesteins verlegt. So viel wie noch nie. Moderne Fördertechniken haben es möglich gemacht: Der einst teure und exklusive Baustoff ist wieder konkurrenzfähig geworden (Quadratmeter-Preis: ab 20 Euro). Und kaum ein anderer Stein ist so vielseitig einsetzbar: Schiefer wirkt durch seine bruchrauhe Struktur besonders natürlich. Das Farbspektrum reicht von fast Schwarz über Grau- und Blautöne, Blauviolett bis Graugrün. Aber auch Goldbraun, Rost und Orange bis hin zu Blassrosa und Cremefarben kommen vor. 

Schiefer ist spaltrauh oder bearbeitet erhältlich, er ist rutschfest und lässt nach der Imprägnierung keine Flecken entstehen. Ein weiterer Pluspunkt ist seine Strapazierfähigkeit: „Schiefer ist vor ca. 350 bis 500 Millionen Jahren unter gewaltigem Druck aus Tonen und anderen Mineralien entstanden. Die so geformten, relativ leicht abspaltbaren Schichten halten hohen Belastungen stand“, erklärt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Kein Wunder, dass der Baustoff immer mehr an Boden gewinnt: Etwa zwei Drittel aller mit Natursteinen verlegten Böden sind heute aus Schiefer. Der edel wirkende Belag unterstreicht die Individualität des Hauses und verleiht großen Räumen und Eingangsbereichen eine noble Ausstrahlung. Quelle: BHW Bausparkasse

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Veröffentlichung: 09.01.2008  -  (C2223) letzte Bearbeitung: 09.01.2008

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